Gastroenterologie




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Professor Dr. Hans-Ulrich Klör

Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Ernährung, Stoffwechsel und Endoskopie

Wir sind als Fachpraxis für Gastroenterologie auf Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse spezialisiert.

Dabei sind ein besonders wichtiger Teil unserer Arbeit die Vorsorgeuntersuchungen. Sie sind von großer Bedeutung für die Früherkennung von Krebs und von Krebsvorstufen des Dickdarms und des Magens.

Die Krankenkassen zahlen eine Darmspiegelung zur Vorsorge ab dem 55. Lebensjahr. Lassen Sie sich von uns beraten.

Unsere Leistungen in der Übersicht:

  • Vorsorgeuntersuchung (Vorsorgekoloskopie)
  • Vorsorgeuntersuchung (Gastroskopie)
  • Diagnostik und Behandlung von Enddarmerkrangungen
  • Behandlung von Hämorrhoiden
  • Diagnostik und Behandlung von Lebererkrangungen
  • Diagnostik und Behandlung von Schluckstörungen
  • Diagnostik und Behandlung bei Stuhlinkontinez

Methoden:

  • Sonographie
  • Magenspiegelung
  • Dickdarmspiegelungen mit ggf. notwendiger Polypenabtragung
  • Leber- und Bauchhöhlenspiegelung
  • Darstellung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse
  • Druckmessung der Speiseröhre
  • Druckmessung des Enddarm
  • Säuremessung

Magen- und Darmkrebsprävention

Was bedeutet dies für den Einzelnen und warum ist es wichtig, darüber informiert
zu sein?

Zahlen und Fakten:

  • Lt. Robert Koch Institut ist Magen- oder Darmkrebs mit etwa 70.000 Neuerkrankungen im Jahr die häufigste Krebsart in Deutschland .
  • Statistisch erkrankt etwa jeder 16. Deutsche in seinem Leben an magen- oder Darmkrebs.
  • Betroffen sind vor allem Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr.
  • Die Erkrankung bleibt sehr lange ohne Symptome, und wird daher häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt.

Methoden zur Früherkennung:

  • Test auf verborgenes Blut im Stuhl (Hämokult-Test)
  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)

Ursachen:

Die Ursachen sind bisher noch nicht eindeutig geklärt. Einige bekannte Risikofaktoren für die Entstehung von Magen- oder Darmkrebs sind jedoch:

  • Falsche Ernährungsgewohnheiten: viel tierisches Fett, häufiger Verzehr von “rotem“ Fleisch, wie z.B. Rind oder Schwein
  • Bewegungsmangel, Übergewicht
  • Erkrankungen des Dickdarms wie z.B. Darmpolypen
  • Chronische Darmentzündungen sowie erbliche Risikofaktoren
  • Rauchen

Behandlung:

Je nach Stadium der Erkrankung und Lokalisation eines Polypen, möglicherweise bösartig, oder auch eines evtl. schon vorhandenen Tumors, werden verschiedene Therapien allein oder in Kombination eingesetzt.

Die Darmspiegelung

Zur Beurteilung der Darmschleimhaut muss der Darm gereinigt werden. Hierfür stehen verschiedene Trinklösungen zu Verfügung. Zur Untersuchung bieten wir beruhigende Medikamente an, sodass die Untersuchung schmerzfrei durchgeführt werden kann. Die Untersuchung des gesamten Dickdarms erfolgt mittels eines flexiblen dünnen Gerätes (Endoskop) mit einer hoch empfindlichen Videokamera an der Spitze.

Während der Untersuchung werden die diagnostizierten (falls vorhanden) Polypen abgetragen.

Das Risiko der Vorsorge-Koloskopie ist sehr gering.

Reflux

Gerade für Refluxpatienten ist es in folgenden Fällen wichtig, mit einem Arzt über eine mögliche ernsthafte chronische Erkrankung zu sprechen:

  • Dauerhaft nötige Antisäure-Medikamente,
  • Säurehemmer wirkungslos,
  • chronische Speiseröhren-Entzündung,
  • chronische Heiserkeit oder Schäden an den Zähnen (Karies, Zahnfäule).

Schlimmer wird es noch, wenn der Magensaft die Luftröhre und tiefer liegende Atemwege erreicht. Dann kommt es zu Bronchitis und bei länger dauerndem Reflux zu asthmaähnlichen Erkrankungen oder sogar auch zu Speiseröhrenkrebs. Medikamente
alleine lösen also nicht alle Refluxprobleme und es empfiehlt sich mit Ihrem Arzt über eine evtl. notwendige Antireflux-OP zu sprechen. Dieser "minimalinvasive laparoskopische Eingriff" bedeutet einen erheblichen Zugewinn an Lebensqualität, da danach keine Medikamente mehr einzunehmen sind und zumeist völlige Beschwerdefreiheit besteht.